Ante Sapina: was Gerichte zum Wettbetrug veröffentlicht haben
Kurz gesagt
Der volle Name Ante Sapina steht nicht in den amtlichen Quellen, die ich lesen konnte. Der Bundesgerichtshof nennt in seiner Pressemitteilung von 2006 einen Angeklagten „Ante S.“ und verzeichnet ein Urteil vom 20.12.2012 mit dem Aktenzeichen 4 StR 55/12. Diese Seite fasst zusammen, was die Gerichte zu dem Fall veröffentlicht haben. Die folgenden Abschnitte zeigen die Details aus den amtlichen Dokumenten.
Was hat der Bundesgerichtshof 2006 veröffentlicht?
In der Pressemitteilung Nr. 174/2006 heißt es: „Das Landgericht Berlin hat den Angeklagten Ante S. wegen Betruges in zehn Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und elf Monaten […] verurteilt.“ Der Bundesgerichtshof bestätigte die Urteile am 15.12.2006. Was das Gericht zu dem Fall festgestellt hat, steht auf der Seite Robert Hoyzer.
Was verzeichnet die Entscheidungsdatenbank des Bundesgerichtshofs?
In der Entscheidungsdatenbank des Bundesgerichtshofs ist ein „Urteil des 4. Strafsenats vom 20.12.2012 – 4 StR 55/12“ verzeichnet. Eine Pressemitteilung des Bundesgerichtshofs zu diesem Urteil habe ich im Archiv für 2012 nicht gefunden.
Frühere Angaben auf dieser Seite
Ein älterer Artikel auf dieser Seite nannte für 2009 Zahlen zu manipulierten Spielen in mehreren Ländern, zu Festnahmen und zu Wettgewinnen. Für diese Angaben habe ich keinen zugänglichen Urteilstext und keine amtliche Veröffentlichung gefunden. Sie stehen deshalb nicht mehr hier.
Was sagt der Gesetzgeber zu organisierter Manipulation?
In der Begründung zum Gesetzentwurf über Sportwettbetrug vom 20.06.2016 schreibt die Bundesregierung: „Bei den in den letzten Jahren bekannt gewordenen Wettbetrugsfällen standen hinter solchen Manipulationshandlungen teilweise Täter aus dem Bereich der organisierten Kriminalität.“ Mehr dazu steht auf der Seite Wettmafia.