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Bundesliga-Skandal 1971: was der DFB heute dazu schreibt

Kurz gesagt

Am 15. April 1972 stand der Zwangsabstieg von Arminia Bielefeld fest. Diese Information zum Bundesliga-Skandal habe ich in einer Quelle des DFB selbst gefunden: einem Rückblick auf dfb.de vom 16.08.2023. Darin beschreibt der Verband auch den Fall des Heimspiels von Schalke 04 gegen Arminia Bielefeld vom 3. April 1971. Sie erfahren hier, was der DFB heute dazu schreibt. Der erste Abschnitt fasst die Kernaussagen dieser Quelle zusammen.

Was schreibt der DFB?

Der Rückblick „Saison 1971/1972: Der Bundesliga-Skandal und die Folgen“ schreibt: „Die Ermittlungen von DFB-Chefankläger Hans Kindermann brachten immer neue Ungeheuerlichkeiten zutage und führten dazu, dass Arminia Bielefeld nach dem Geständnis des Vorstands als zweiter Zwangsabsteiger in die Bundesliga-Annalen einging. Das stand aber erst am 15. April 1972 fest, bis dahin firmierten die Ostwestfalen noch als Bundesligist.“

Zu Schalke 04 heißt es: „Auch Schalke 04 steckte ab Oktober 1971 tief im Sumpf, als sich die Indizien häuften, dass das Heimspiel gegen Arminia am 3. April 1971 (0:1) verkauft worden war.“ Später im selben Rückblick heißt es: „Hartnäckig leugneten die Schalker Bestechungsgeld (2300 Mark pro Kopf) angenommen zu haben und schworen sogar Meineide, aber der DFB-Chefankläger glaubte ihnen nicht – und der Verband verbannte alle Angeklagten aus seinen Auswahlteams.“

3. April 1971Heimspiel Schalke 04 gegen Arminia Bielefeld, 0:1DFB, 16.08.2023

2300 MarkBestechungsgeld pro Kopf, das die Schalker laut DFB leugnetenDFB, 16.08.2023

15. April 1972Zwangsabstieg von Arminia Bielefeld steht festDFB, 16.08.2023

Was stand früher auf dieser Seite?

Frühere Angaben auf dieser Seite

Ein älterer Artikel auf dieser Seite nannte weitere Spiele, Geldbeträge und Spieler. Der Rückblick des DFB bestätigt davon den Fall Schalke 04 gegen Arminia Bielefeld mit 2300 Mark pro Kopf sowie den Zwangsabstieg Bielefelds. Für die übrigen Angaben habe ich keine Quelle des DFB, eines Gerichts oder einer Behörde gefunden. Sie stehen deshalb nicht mehr hier.

Was gilt heute bei Spielmanipulation?

Heute gibt es im Strafgesetzbuch eigene Vorschriften zu Sportwettbetrug und zur Manipulation berufssportlicher Wettbewerbe, die §§ 265c bis 265e. Was sie regeln, steht auf der Seite Wettbetrug: Formen, Fälle, Folgen. Den Fußballwettskandal um den Schiedsrichter Robert Hoyzer beschreibt die Seite Robert Hoyzer.